Oft wird die Frage gestellt, wann die vergleichweise guenstigere Variante der Kalibrierung und Rekalibrierung, die ISO Kalibrierung ausreicht, und wann eine DAkkS-akkreditierte Kalibrierung benötigt wird. Die Antwort dieser Frage liegt in den Anforderungen Ihres Unternehmens sowie den Anforderungen Ihrer Qualitätsmanagementzertifizierung.

ISO-Kalibrierung vs. DAkkS-akkreditierte-Kalibrierung?

Die Normenfamilie DIN EN ISO 9000 / 9001 fordert beispielsweise, dass Sie Ihre Prüfmittel rückführbar kalibrieren. Als offizielles und international anerkanntes Zertifikat belegt ein Kalibrierschein mit DAkkS Akkreditierungssymbol bedingungslos die Rückführung auf nationale und internationale Normale. Aus Kostengründen ist die DAkkS-akkreditierte Kalibrierung allerdings oft nicht die attraktivste Variante.

Bei KDK sind ebenso alle ISO Kalibrierungen (Werks-Kalibrierungen) rückführbar und die Kalibrierverfahren unterscheiden sich meist nicht oder nur geringfügig von den DAkkS-akkreditierten Verfahren. Somit bietet unsere ISO-Kalibrierung Ihnen eine kostengünstigere und dennoch hochwertige Alternative zur DAkkS-akkreditierten Kalibrierung.

Wir empfehlen Ihnen in folgenden Fällen eine DAkkS-akkreditierte Kalibrierung in Anspruch zu nehmen:

    • Bei sehr hochwertiger Kalibrierung und Rekalibrierung von Prüfmitteln, welche wiederum als Bezugsnormale zur Überwachung weiterer Prüfmittel dienen und bei der Kalibrierung von Referenzgeräten
    • Wenn die Auflagen Ihres Unternehmens dies erfordern (IATF 16949)

Was ist det Unterschied zwischen einer rückfübaren ISO-Kalibrierung und einer DAKKS-akkreditierten Kalibrierung?

Grundsätzlich unterscheiden sich die Messverfahren von ISO-Kalibrierungen und DAkkS-akkreditierte-Kalibrierungen der KDK GmbH kaum oder gar nicht. Viele ISO-Kalibrierungen verlaufen nach den gleichen Normen wie DAkkS-akkreditierte-Kalibrierungen. KDK ISO-Kalibrierungen sind alle rückführbar und werden in gleicher Sorgfalt durchgeführt.

Der wesentliche Unterschied zwischen ISO- und DAkkS-akkreditierten-Kalibrierungen liegt in der nationalen und internationalen Anerkennung der Kalibrierscheine.

DAkkS-akkreditierte-Kalibrierverfahren werden regelmäßig durch die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) überprüft und die Auswahl der Messpunkte ist meistens durch nationale Normen oder DKD-Richtlinien festgelegt. Durch Abkommen mit der ILAC (MRA) sind die mit dem Akkreditierungssymbol gekennzeichneten Kalibrierscheine auch international anerkannt und rechtskräftig. Durch die Akkreditierungsstelle wird Konformität mit der DIN EN ISO/IEC 17025 sichergestellt.

ISO-Kalibrierungen hingegen werden nicht durch eine externe Stelle kontrolliert. Sie unterliegen vielmehr der Selbstverpflichtung des Kalibrierlabors zu einer korrekten Messunsicherheitsangabe, Rückführbarkeit und einer sorgfältigen Laborarbeit. Das Kalibrierlabor ist in diesem Falle selbst verantwortlich für die Konformität mit der DIN EN ISO/IEC 17025.

 

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